Anleitung
Start:
Beim ersten Öffnen von Setlist Monkey solltest du alle Songs hinzufügen, die deine Band im Repertoire hat. Der “Song”-Screen listet sie in alphabetischer Reihenfolge.
Songs zu deinem Repertoire hinzufügen:
Um ein Lied zu dem “Song”-Screen hinzuzufügen, benutze das “+” – Zeichen oben rechts. Diese Aktion führt dich zu einem Assistent, der dich auffordert, deinen Songtitel, die Tonart, das Tempo und die Dauer genau festzulegen. Diese Angaben sind später sehr hilfreich, wenn es darum geht, deine Setlist zu erstellen.
Songs bearbeiten:
Klicke auf einen Eintrag in deinem “Song”-Screen und danach auf das Feld, das du bearbeiten möchtest. Beachte bitte, dass jede Bearbeitung, die du an einem Song vornimmst, Auswirkungen auf alle Setlists hat, die diesen Song beinhalten. Wenn du also einen Song hast, den du in mehreren Varianten spielen willst (z.B. eine kurze und eine lange Version), solltest du ihn als separaten Song neu zu deinem Repertoire hinzufügen.
Songs löschen:
Einfach einen Eintrag in deinem “Song”- Screen mit dem Finger “durchstreichen”. Dann ercheint rechts ein “Löschen” -Button auf den du drauftippen kannst. Achte auch hier wieder darauf, dass dieser Song dann automatisch aus ALLEN Setlists gelöscht wird, die diesen Song beinhalten.
Setlist erstellen:
Um eine Setlist mit den Songs, die du zuvor hinzugefügt hast, zu erstellen, benutze den “Setlist”-Reiter am unteren Bildschirmrand. Setlist Monkey wird dir dabei helfen, die Gesamtdauer und die Spannungskurve deiner Setlist zu berechnen.
Leere Setlist erstellen:
Benutze das “+”-Zeichen auf der oberen rechten Seite deines “Setlist”-Screens und benenne deine Setlist so genau wie möglich, z.B. “Probe” oder “Auftritt im Club XY”. Als Nächstes wirst du nach der gewünschten Gesamtdauer gefragt. Hier wird nur die reine Spielzeit berechnet. Abhängig davon, wie du deine Show präsentierst (Instrumente wechseln, mit dem Publikum reden, usw.) wird deine tatsächliche Spieldauer wahrscheinlich länger sein. Wenn du also eine Show mit einer Stunde ansetzt, solltest die Gesamtdauer aller Songs beispielsweise nicht mehr als 50 min betragen. Um den Namen oder die Dauer deiner Setlist zu bearbeiten, benutze den “Edit”-Button oben links und klicke dann auf das Feld, das du bearbeiten möchtest.
Die “dunklen Künste” der Setlist-Gestaltung:
Jetzt kommt der spaßige Teil. Nämlich der, wo Setlist Monkey dir unheimlich hilfreich sein kann. Klicke auf deine neu erstellte Setlist auf deinem “Setlist”-Screen und füge den Song hinzu, mit dem du beginnen möchtest, indem du den Button “Add next song to setlist” in der unteren Ecke deines Bildschirms benutzt. Jetzt wird dir eine Liste aller verfügbaren Songs gezeigt. Mit einem Klick auf den Namen wählst du einen Song aus. In der Reihenfolge, in der du deine Setlist haben möchtest, machst du das jetzt mit allen Songs. Der Song, den du als letztes hinzugefügt hast, steht immer oben. Achte darauf, dass die Tempi der Songs im Verlauf eines Gigs ansteigen sollten. Vielleicht sind dir die beiden großen Buttons im oberen Teil des Bildschirms aufgefallen: “All” und “Harmonics”. “All” zeigt dir alle Songs an, die du noch nicht in deine Setlist aufgenommen hast. “Harmonics” zeigt dir nur die Songs an, die harmonisch gut zum vorherigen Song passen. Die “Harmonics” werden mit Hilfe des Quintenzirkels berechnet und sollen dir dabei helfen, die Abfolge deiner Songs harmonisch angenehm zu gestalten. Sind passende Songs vorhanden, reagiert der “Harmonics”-Filter von selbst. Gibt es keine passenden Songs, gelangst du zurück zu der Liste mit allen übrig gebliebenen Songs (“All”).
Der “Setlist”-Screen:
Während du deine Setlist erstellst, kannst du jederzeit mit dem “Back”-Button oben links wieder zurück, um deine gesamte Setlist zu sehen. Die roten und grünen Markierungen rechts neben deinen Einträgen zeigen dir, ob ein Song harmonisch zum vorigen passt (grüne Markierung) oder eben nicht (rote Markierung). Natürlich willst du nicht alle Lieder in einer harmonischen Abfolge, aber diese Funktion hilft dir dabei, bewusst zu entscheiden, wo du harmonische Abläufe verwendest, oder wo du Einschnitte in den Ablauf deines Aufbaus einbringen kannst.
Proben oder Auftreten mit perfektem Tempo:
Um in einem perfekten Tempo zu spielen, ist der “Play”-Screen ist bei Proben oder Auftritten hilfreich. Manchen Songs tut es gut, wenn man sie schneller oder langsamer spielt als normalerweise. Andere Songs wiederum würden sich schrecklich anhören, wenn man das Tempo auch nur minimal ändern würde. Also ist es sehr wichtig, mit dem richtigen Tempo in die Lieder einzusteigen. Dieser Teil unserer iPhone App wurde so übersichtlich und funktional wie möglich gestaltet:
“Count-In”-Screen:
Wähle auf dem “Play”-Screen die Setlist, die du spielen willst, und gib dein iPhone oder iPod Touch deinem Drummer oder demjenigen, der den “count-in” macht. Du musst nur den großen “Count me In”-Button drücken und der erste Song auf der Setlist wird mit dem leuchtenden und tickenden Metronom eingezählt. Nachdem das Einzählen beendet ist, wird automatisch der nächste Titel vorausgewählt. Du musst also bloß den “Count me In”-Button erneut drücken, um mit dem nächsten Song weiterzumachen. Wenn du einen Titel überspringen oder wiederholen möchtest, benutze einfach den “Next” -/oder “Prev”- Button unter dem “Count me In”-Button.
Tipp:
Im “Options”-Screen kannst du auch die Anzahl der Beats für das Einzählen bestimmen. Wenn du einen hohen Wert wählst, kannst du das Metronom als Anwendung auch während der gesamten Dauer des Songs laufen lassen.

